Mit großen Mannschaftszelten hatte die Wasserwacht am Flossenbürger Gaisweiher ihr Lager aufgeschlagen. Die 37 Kinder und Jugendlichen hatten an den fünf Tagen jede Menge Spaß und Abwechslung.

 

Neustadt/WN. Rettungsübungen, Spiele und viele weitere Aktionen standen auf dem Programm des Kinder- und Jugendzeltlagers der Wasserwacht am Flossenbürger Gaisweiher. Die Jugendleiter Elena Fukerider, Katharina Hauer und Fabian Walter hatten mit Unterstützung der Gruppenleiter und weiterer Helfer für die insgesamt 37 Kinder ein mehr als abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet.

Im Fokus der Wasserrettungspezialisten stand freilich der Umgang mit den gängigen Rettungsgeräten. So übten die Teilnehmer im gut aufgewärmten Gaisweiher das korrekte Werfen von Rettungsringen und Wurfsäcken sowie den Transport von Personen mit dem Rettungsbrett. Die insgesamt 16 Betreuer versorgten den Nachwuchs mit jeder Menge praktischer Tipps, um Menschen in Not schnell und zielgerichtet zu helfen. Neben dem spezifischen Fachwissen gab es auch weitere kulturelle Aktivitäten, etwa einen Besuch auf der Burgruine mit einer spannenden Schatzsuche oder den Vortrag von Imker Alexander Sailer, der den Kindern und Jugendlichen die Lebensweise der Bienen und die Herstellung von Honig näherbrachte. Bei einer über die ganze Woche hinweg stattfindenden Lagerolympiade kamen auch die sportlichen Herausforderungen nicht zu kurz. In Zweierteams traten die Teilnehmer bei kleinen Spielen gegeneinander an. Detektivarbeit und Kreativität waren bei der Schnitzeljagd gefragt. „Natürlich durfte auch die obligatorische Nachtwanderung nicht fehlen“, sagte Jugendleiter Fabian Walter nach dem rundum gelungenen Zeltlager. Bei all den Aktivitäten bekamen die Teilnehmer natürlich auch jede Menge Hunger. Dank der neuerrichteten Grillhütte am Zeltplatz des Gaisweihers und dank der Unterstützung einer Neustädter Metzgerei war auch für gemütliche Abende am Lagerfeuer bestens gesorgt.