Rettungsschwimmer bewältigen aufwendigen Lehrgang

Vier Tage lang haben zehn Mitglieder aus dem Einzugsgebiet der Kreiswasserwacht Weiden-Neustadt gebüffelt und praktische Übungen absolviert, um sich zum „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“ zu qualifizieren.

 

Mit diesem Basislehrgang haben sie später die Möglichkeit sich zum Taucher oder zum Motorbootführer weiterzubilden. Viel Wert legten die Ausbilder auf die Vermittlung der Einsatzgrundsätze. Welche Sicherheitsbestimmungen gilt es zu beachten und wie wird eine erste Lagebewertung erstellt? Neben solchem theoretischen Wissen waren freilich auch praktische Fertigkeiten gefragt. Viel Verantwortung tragen die Retter beim Einsatz des Automatisierten externen Defibrillators – kurz AED. Für den Fall, dass ein solcher nicht zur Verfügung steht, haben die Lehrgangsteilnehmer zusätzlich die Grundschulung in der Reanimation ohne technische Hilfsmittel erhalten. Auch das Suchen und Retten, etwa mit der Suchkette in natürlichen Gewässern, wurde mit warmen Neoprenanzügen im kalten Wasser in der Praxis getestet. Dabei spielt natürlich eine funktionierende Teamarbeit und Teamführung eine zentrale Rolle. Diese Fähigkeiten wurden auch theoretisch erörtert. „Hier wird den Teilnehmern die Kommunikation im Team näher gebracht und das Bewusstsein für die Kommunikation geschärft“, erklärt stellvertretender technischer Leiter Thomas Pröls. Am Ende stellten die neuen Rettungsschwimmer ihre Fähigkeiten bei einem schriftlichen und praktischen Abschlusstest unter Beweis.

Quelle: „Der neue Tag“ vom 28.11.2018

https://www.onetz.de/oberpfalz/neustadt-waldnaab/rettungsschwimmer-bewaeltigen-aufwendigen-lehrgang-id2560749.html